CDU Gemeindeverband Finnentrop
Heimat im Herzen

Die ersten zwei Wochen Wahlkampf - eine Zwischenbilanz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,

diese aktuelle Info stelle ich ausnahmsweise unter eine einzige Überschrift:           

Die ersten zwei Wochen Wahlkampf - eine Zwischenbilanz

Wahlwerbung und Wahlkampf gehören zweifelsohne zu den demokratischen Traditionen. Viele empfinden aber eine Materialschlacht als unnötig oder sogar Zumutung. Schließlich kostet das Ganze ja auch Geld und ob Plakatwerbung das Straßenbild bereichert, darüber kann man sicher streiten.

Daher gibt es ja aus gutem Grund seit einiger Zeit in der Gemeinde Finnentrop die Regelung, dass Wahlplakate ausschließlich an den fünf Stellwänden zulässig sind. Eine Satzung, die der Rat der Gemeinde Finnentrop übrigens mit großer Mehrheit beschlossen hat.

Nun hat es die CDU ja wirklich nicht nötig, sich zu verstecken, ganz im Gegenteil. Schließlich wissen Sie alle aus Ihrer eigenen Erfahrung, dass sich die Bilanz der letzten Jahre absolut sehen lassen kann, hier einige Stichworte: Erschließung Gewerbegebiet Wiethfeld, Weiterentwicklung der Schullandschaft, Investitionen in die Feuerwehr, Ausbau des Radwegenetzes, erfolgreiche Musikschule, Kunstrasenplätze, Unterstützung des Ehrenamtes, Projekte der Regionale 2013 usw.

Den demokratischen Wettbewerb müssen wir also wahrlich nicht scheuen – und tun wir auch nicht. Gleichwohl haben wir den beiden Mitbewerbern um das Amt des Bürgermeisters vorgeschlagen, auf die Plakatierung zu verzichten. Die beiden Schreiben sind Ihnen mittlerweile bekannt, ebenso dass es der Kandidat der FÜR - Fraktion noch nicht mal für erforderlich sah, darauf zu antworten, von einem unpassenden abendlichen Auftritt im Rahmen des Festes der Bamenohler Löschgruppe der Feuerwehr mal abgesehen.

 Die Antwort des Lennestädter Bewerbers hatte ich bewusst nicht veröffentlicht, da ich mir nicht sicher war, das Recht dazu zu besitzen. Da der Kandidat das aber hinsichtlich meines Briefes anders sah und sieht, hier nun die Antwort im Original:


 

Eine Werbeagentur ist also beauftragt, sieh an. Und weiter: ein hochinteressanter und innovativer Gedankengang sei der Vorschlag. Für den Kandidaten vielleicht, in der Gemeinde Finnentrop ist das alles andere als neu, gab es solche Anfragen schon vor über 20 Jahren. Und gar nicht ganz so weit zurück, in der Broschüre „Im Blickpunkt“ aus dem Jahr 2004 wird über genau ein solches Angebot wie folgt berichtet:



Was damals also einvernehmlich möglich war, ist alleine bei Unterbreitung des Vorschlags heute schon eine Nötigung? Erstaunlich, aber so steht es nach wie vor auf der Internetseite des Kandidaten:


Eine sehr deutliche Meinung genau dazu hat der Geseker CDU – Landtagsabgeordnete Werner Lohn auf der Facebook – Seite des Kandidaten gepostet:


 

Und damit wäre dann fast schon alles gesagt….

hätte es nicht letzten Dienstag ein Seniorenfrühstück in der Schützenhalle in Heggen gegeben.

Viele von Ihnen kennen das ja schon: diese Treffen werden an verschiedenen Örtlichkeiten mehrfach im Jahr durch Verantwortliche der Gemeinde initiiert. Auf die Einladung melden sich dann unterschiedlich viele Teilnehmer, häufig aber über 100 interessierte Seniorinnen  und Senioren.

Während dieser Frühstücke gibt es dann stets abwechslungsreiche Programme und häufig informiert der Bürgermeister über aktuelle Themen aus der Gemeindepolitik. So auch am Dienstag.

Dann ist es allerdings zu einem Novum gekommen. Ohne Anmeldung und Einladung erscheint der Lennestädter Kandidat, frühstückt ganz ungeniert mit und beginnt einen Wahlkampfauftritt durch Verteilung seiner Flyer. Ein Unding. Erst auf entsprechende Hinweise verlässt er die Halle um dann später, zu dem Zeitpunkt haben der Bürgermeister und die meisten Gäste die Halle bereits verlassen, doch noch mal bei den Helfern dumpf Wahlkampf abzuspulen.

 

 

 Einen Bericht dazu gibt es auf der Internetseite von LokalPlus unter:
https://www.lokalplus.nrw/?Artikel=1332&edition=3

 Den passenden Kommentar gleich darunter:







Da scheint aber jemand nach nur zwei Wochen schon ziemlich entzaubert zu sein.

 

In diesem Sinne,

Mit herzlichen Grüßen aus Bamenohl,

Ihr Achim Henkel
Gemeindevorsitzender