CDU Gemeindeverband Finnentrop
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Presseschau: CDU und SPD lehnen Zwangsfusion von Löschgruppen ab

Neues Feuerwehr-Gerätehaus: Antrag der UWG sorgt für hitzige Debatte im Finnentroper Gemeinderat

Finnentrop. Zu einer hitzigen Debatte mit der klaren Ablehnung eines von der FÜR-Fraktion unterstützten Antrags der UWG auf Zusammenlegung der Feuerwehr-Löschgruppen Finnentrop und Bamenohl nach dem Bau eines neuen, gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses kam es in der gestrigen Sitzung des Finnentroper Gemeinderates....

Die Verwaltung wollte nach erneuter Vorstellung des Projekts die im Hauptausschuss einvernehmlich gebilligten Formulierung bestätigt haben, dass sie die Planungen für ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Löschgruppe Finnentrop mit der Option, dort bei Bedarf und dem Anbau zweier Fahrzeugboxen auch die Löschguppe Bamenohl „mit offenen Armen“, so Bürgermeister Heß, aufnehmen zu können, vorantreiben soll. Eine Fusion der Löschgruppen sei aber derzeit kein Thema, „und die Verwaltung wird nicht gegen den Willen der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute handeln“, so Heß.

Dem gegenüber beantragte Günter Linn (UWG), dass „eine Zusammenführung der Löschgruppen nach Fertigstellung des Gebäudes erfolgt“. Er begründete das unter anderem damit, dass es den Bürgern in Zeiten knapper werdender Haushaltsmittel nicht mehr vermittelbar sei, auf Dauer zwei Löschgruppen mit zwei Gerätehäusern zu finanzieren, die in Sichtweite zueinander lägen.

Daraufhin stellte Ralf Helmig (CDU) fest: „Eine Zwangsfusion der Löschgruppen Finnentrop und Bamenohl wird es mit der CDU nicht geben“ und Jens Nagel (SPD) erklärte: „Wir werden nicht hergehen und den Löschgruppen vorschreiben, was sie zu tun haben“.

Christian Vollmert (FÜR-Fraktion) erklärte: „Eine Zwangsfusion will keiner“. Das Ziel des Antrags sei vielmehr, „dass die Löschgruppen zusammen gehen“. Mit Blick auf die zukünftig größer werdenden personellen Schwierigkeiten der einzelnen Löschgruppen sei dies eine „zukunftsweisende Entscheidung, ein guter erster Schritt, um eine schlagkräftige Wehr zu erhalten.“ Man dürfe sich nicht vor der Kommunalwahl 2014 verstecken, was Jens Nagel (SPD) empört zurückwies.

Bürgermeister Heß betonte, dass die Mitglieder der Löschgruppen „verantwortungsbewusst genug sind, den Zeitpunkt zu entscheiden wann es sinnvoll ist, zusammen zu gehen“. Man wolle jetzt bis auf zwei Stellplätze alle räumlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass eine Fusion möglich sei.

Bei der Abstimmung wurde der Antrag der Verwaltung gegen die Stimmen der UWG angenommen. Deren Antrag auf Fusion, unterstützt von der FÜR-Fraktion, wurde von CDU und SPD abgelehnt.